von 1945 bis 1970
Am 25.Oktober 1947 fand man sich wieder zur (Wieder)Gründung eines Sportvereins unter dem Namen Verein für Rasenspiele (V.f.R.) Rheinweiler. Die Vereinsfarben waren Rot-Weiß. Es sollten verschiedene Sportarten wie Fußball, Leichtathletik und Schwimmen betrieben werden. Die Wahl der Vereinsleitung ergab: 1.Vorstand Fritz Giesel, 2.Vorstand Ludwig Rabus, Schriftführer Egon Grimm, Kassierer Heinrich Bächlin und Sportleiter Hans Dosenbach. Im Anschluss an die Wahlen wurde eine neue Vereinssatzung beschlossen und erlassen.
Wie aus den Protokollen bis Juli 1948 zu ersehen ist, wurden vom Verein Anschaffungen wie Trikots, Hosen und Stutzen gemacht. Die Fußballschuhe mussten von den Spielern bezahlt werden. Vor der Währungsreform war die Vereinskasse noch zahlungskräftig. Danach betrug der Kassenbestand nur noch 157,- DM.
In dieser Zeit kriselte es im Verein sehr, so das in der Versammlung am 24.Juli 1948 aufgrund der Interessenlosigkeit Hauptlehrer Feigenbutz zur Auflösung des Vereins riet. Doch die Spieler wehrten sich dagegen und wollten ihren Verpflichtungen wieder nachkommen. Auch wollte man Kameradschaftsgeist pflegen.
Die Währungsreform stellte an die Vereinsführung neue Aufgaben, doch es ging wieder aufwärts auf dem Spielfeld und mit den Finanzen. Am 11.Januar 1949 wurde Adolf Beck aus Basel in die Reihe der Ehrenmitglieder aufgenommen. Nach der Generalversammlung am 17.September 1949 schied Egon Grimm als Schriftführer aus und Mathias Schmidberger versah zunächst das Amt.
Am 4.Juni 1950 wurde ein Pokalturnier veranstaltet, welches einen guten Ausgang nahm. Die Vereinskasse konnte wieder etwas gestärkt werden. Kurz danach verlor der Verein seinen 1.Vorstandes Fritz Giesel, durch dessen Tod. Der 2.Vorstand Martin Baßler übernahm vorläufig die Führung und wurde dann in der Generalversammlung vom 14.Oktober 1950 als 1.Vorstand bestätigt. Gleichzeitig wurde Erwin Strittmatter 2.Vorstand, Schriftführer Mathias Schmidberger und Kassierer Karl Dosenbach. Schon am 21.Juli 1951 ging die Führung des Vereins an Erwin Strittmatter über. Schriftführer wurde Heinz Steck. Aus dem Spielbericht in der Generalversammlung am29.September 1951, gegeben von Spielführer Heinz Steck, entnehmen wir, dass die Mannschaft gut war, jedoch zur Meisterschaft reichte es nicht. So hat sich der Verein nach und nach gefestigt – auch finanziell. 1954 wurde die 1.Mannschaft unter der Spielführung von Eckbert Giesel Tabellenmeister. (Aus Spielermangel stieg die Mannschaft nicht auf)
In der Generalversammlung am 24.Juli 1954 wurden nachstehende Mitglieder mit der silbernen Vereinsnadel geehrt: Martin Baßler, Leonhard Dosenbach, Ludwig Feigenbutz, Fritz Fuchs, Ernst Fräulin, Rudolf Giesel, Karl Lacher, Edmund Stächele, Erwin Strittmatter. Somit wurde ein alter Stamm des Vereins für seine Treue und stete Mitarbeit belohnt. 
Mannschaft aus den 50er Jahren:
von links nach rechts: unbekannt, Martin Strittmatter, Heinz Steck, unbekannt, Erwin Strittmatter, Ludwig Baßler, Fritz Dosenbach, Siegfried Baßler, Herbert Stächele, Paul Stehle, Siegfried Löhle und Otto Keßler
Bis 1956 war Erwin Strittmatter, ein alter Aktiver, 1.Vorstand. Bei der Neuwahl am 22. September 1956 ergab sich folgende Vereinsführung. 1. Vorstand Willi Streck, 2. Vorstand Erich Baßler, Schriftführer Karl Stächele und Kassiere Karl Dosenbach.
1957 wurde die Verlegung des Sportplatzes notwendig, da der bisherige Platz der Autobahn weichen musste.
Bürgermeister Edmund Stächele vertrat den Verein bei den Verhandlungen für die Anlage eines neuen Sportplatzes an anderer Stelle mit Erfolg. Das neue Spielgelände kam dem Orte näher, wurde im Auftrag der Autobahnleitung planiert und mit Rasen eingesät. 1957 bekam der Verein mit Herrn Ihrig aus Niederweiler einen neuen Trainer. Bald konnte man seine Arbeit in der Leistungssteigerung der Mannschaft erkennen. In diesem Jahre hatte der Verein auch den Verlust des Spielers Paul Schweizer zu beklagen.
Die Generalversammlung vom 18. November 1959 erbrachte eine neue Vorstandschaft. Es wurden durch geheime Wahl gewählt: Erich Baßler 1. Vorstand, Helmut Dosenbach 2. Vorstand, Norbert Stächele Kassierer und Ferdinand Dosenbach Schriftführer.
Der 1. Vorstand wies darauf hin, dass zu dem im darauffolgenden Jahr geplanten Fest zum 40jährigen Jubiläum alle Mitglieder zusammenhalten müssten, wenn das Fest erfolgreich werden solle. In den Festausschuß wurden dann gewählt: Erich Baßler, Martin Baßler, Helmut Dosenbach, Ferdinand Dosenbach, Martin Strittmatter, Karl Stächele und Norbert Stächele. Das Fest wurde vom 6. bis 8. August 1960 abgehalten. Zum gleichzeitigen Turnier waren die Vereine SC Baiersbrunn, VfR Bellingen, FC Friedlingen, SV Liel-Niedereggenen, SV Istein und FC Steinenstadt eingeladen.
In der Generalversammlung vom 19. November 1960 wurde die Vorstandschaft insgesamt bestätigt. Ludwig Wihler wurde zum Vereinsschiedsrichter ernannt.
Am 22. November 1961 wurde die bewährte alte Vereinsführung durch Akklamation erneut gewählt. Trainer war zur jener Zeit Lehrer Jörger, Spielführer Ewald Lacher.
Erich Baßler stand dem Verein vom Jahre 1959 bis 1964 vor. Interessenlosigkeit und auch Spielermangel veranlassten ihn dann das Amt des 1. Vorstandes niederzulegen. In der Generalversammlung am 25. Januar 1964 wurde in Erwägung gezogen, die 1. Mannschaft vom Verbandsspielbetrieb zurückzuziehen. Dieser Vorschlag stieß bei den Aktiven auf Ablehnung. Es erklärten sich dann fünfzehn Spieler bereit, sich wieder zur Verfügung zu stellen, und so konnte die Verbandsspielrückrunde bestritten werden. Die Neuwahlen gestalteten sich schwierig. Schließlich konnten Erwin Strittmatter als 1. Vorstand, Erich Baßler als 2. Vorstand, Helmut Dosenbach als Schriftführer, Norbert Stächele als Kassierer und Ferdinand Dosenbach als Jugendleiter gewonnen werden. Die Jugendmannschaft musste noch zusammengestellt werden. Die Leitung des Trainings der 1. Mannschaft übernahm Karl Stächele. Inzwischen wurde aus dem Verein für Rasenspiele (VfR) wieder ein Fußballclub (FC) Rheinweiler.
Nur neun Monate stand der ehemals Aktive Erwin Strittmatter dem Verein vor und die von der Versammlung am 23. Oktober 1964 bestimmten Wahlleiter Edmund Stächele und Heinz Steck hatten es nicht leicht, einen neuen Vereinsführer zu nominieren. In geheimer Wahl wurde dann Willi Bächlin zum 1. Vorstand gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder nahmen die Wahl wieder an.
Mit Mechanikermeister Willi Bächlin kam ein energischer Mann an die Spitze, und sein Team waren treue verlässliche Kameraden, die ihn tatkräftig unterstützten. Es waren als 2. Vorstand Autobahnmeister Erich Baßler, als Schriftführer Ratschreiber Helmut Dosenbach und als Kassierer Zimmermeister Norbert Stächele.
Die kommenden Jahre bis 1978 standen immer unter derselben Vereinsführung und es ist erfreulich festzustellen, dass immer ersprießliche, kameradschaftliche Vereinsarbeit geleistet wurde. Durch stete kulturelle Veranstaltungen in der Turnhalle zusammen mit dem Gesangverein konnte der Verein seinen Mitgliedern mit finanzierten Vereinsausflügen, Theaterfahrten und Kameradschaftsabenden auch etwas bieten.
Auf den Antrag des Vereins vom 12. September 1967 wurde der Club durch das Amtsgericht Müllheim am 22. September 1967 in das Vereinsregister als Fußballclub (FC) Rheinweiler e.V. eingetragen. Dem Wunsch nach einem eigenen Clubheim sollte nun entsprochen werden. In der Generalversammlung am 2. Oktober 1967 unter der Leitung des 1. Vorstandes Willi Bächlin wurde der Bau eines Clubheims beim Sportplatz beschlossen. Bürgermeister Edmund Stächele fertigte die Pläne dazu an. An die Gemeindeverwaltung wurde ein Antrag auf kostenlose Überlassung des Baugeländes gestellt. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 11. Februar 1969 dem Antrag auf Überlassung des Geländes zugestimmt.
Bald nach der erteilten Baugenehmigung für das Clubheim wurde mit den Arbeiten begonnen. Zum 50jährigen Jubiläumsfest des Vereins konnte man sich überzeugen, dass das Clubheim seiner Fertigstellung entgegengeht.
An dieser Stelle sei allen Helfern insbesondere den Mitgliedern der Vorstandschaft besonders gedankt. Vorstand Willi Bächlin konnte sich auf sein Team verlassen, welches ihm immer treu zur Seite stand und jederzeit zur Mithilfe bereit war. 
Die 1.Mannschaft von 1970 (von links nach rechts)
Emil Schilling, Walter Schemel, Jürgen Michalewski, Heinz Giesel, Oswald Strittmatter, Konrad Schönstein, Benno Giesel, Edgar Bassler, Wolfgang Stächele, Bernhard Stächele, Kurt Schöchle, Wolfgang Jörger
Nicht auf dem Bild: Trainer Peter Höferlin, Benno Höferlin, Ferdinand Dosenbach 
Die A - Jugend von 1970 (von links nach rechts)
Trainer Ruprecht Heidel, Wolfgang Stächele, Günter Strittmatter, Peter Löhle, Werner Dosenbach, Günter Bächlin, Thomas Grozinger, Rolf Schmid, Michael Wunderlin, Martin Kallmann, Willi Wunderlin, Emil Streck, Jugendleiter Erich Baßler, 1. Vorstand Willi Bächlin.
Nicht auf dem Bild: Wolfgang Bächlin, Walter Basler. 
Die "Alten Herren" von 1970 (von links nach rechts, stehend)
Hermann Fränkle, Siegfried Bassler, Wilfried Schildhauer, Ludwig Hugenschmidt, Hans-Dieter Seidt, Martin Strittmatter, Aldo Covini, Bernhard Kröschel, Heinz Steck,
(von links nach rechts, am Boden)
Gerhard Höferlin, Metthard Höferlin, Richard Würmlin, Werner Waidt, Hans Giesel.
Nicht auf dem Bild: Ruprecht Heidel, Karl Stächele, Peter Steck, Eckbert Giesel


