von 1970 bis zur Auflösung

In der Generalversammlung vom 18. Juni 1977 berichtete der 1.Vorsitzende Emil Schilling von den verschiedenen Aktivitäten des Vergangenen Jahres, wie die mit dem MGV durchgeführten Veranstaltungen in der Turnhalle.

Positives berichtete der Jugendtrainer Walter Schemel vom erfolgreichen 2.Platz der C-Jugend. Während die 1. Mannschaft nur den 8.Platz erringen konnte wie der scheidende Trainer Werner Dold berichtete, so sei auch der chronische Spielermange am schlechten abschneiden der 1.Mannschaft schuld. Ebenfalls negatives konnte Spielführer Reinhard Garni von der AH berichten, die eine Spielgemeinschaft mit Bad Bellingen war. Da diese lediglich nur noch aus einem Spieler aus Bad Bellingen bestand.

Für 20-jährige Tätigkeit als Vereinskassierer konnte der 1.Vorsitzende Emil Schilling dem Rechner Norbert Stächele die goldene Vereinsnadel mit Verleihungsurkunde überreichen und ihm für die gewissenhafte und vorbildliche Führung der Vereinskasse Dank und Anerkennung auszusprechen.

Für 7 Jahre Tätigkeit als 1.Vorsitzender wurde Willi Bächlin, und für 15-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft Erich Baßler je mit der silbernen Vereinsehrennadel ausgezeichnet. Beide ehemaligen Vorstandsmitglieder haben sich insbesondere um den Bau des Vereinsheims große Verdienste erworben.

Für über 300-maliges Tragen der Farben des FC 1920 Rheinweiler wurden die beiden aktiven Spieler Benno Giesel und Dieter Schropp ebenfalls mit der silbernen Vereinsehrennadel überreicht.

Bei der Wahl der Vorstandschaft blieb alles beim Alten:
1. Vorsitzender: Emil Schilling
2. Vorsitzender: Ferdinand Dosenbach
Schriftführer: Helmut Dosenbach
Rechner: Norbert Stächele

Am 1. Juli 1977 übernahm Alfons Gebhard als Trainer die 1.Mannschaft. Diese schloss die Saison als Tabellen 6 ab. Vielleicht war der Trainingsverschleiß auch zu hoch gewesen. Wie der Trainer in der Generalversammlung am 28. Juli 1978 berichtete. So seien anfangs noch 20 Spieler da gewesen, so musste man zum Schluss noch froh sein 11 Spieler aufbieten zu können.

Dank sprach der Trainer der Vorstandschaft für die neu installierte Beleuchtungsanlage aus. Lobend konnte er auch die gute Kameradschaft erwähnen und appellierte an die Spieler das Training in kommenden Saison regelmäßiger zu besuchen.

Positives gab es von der in der Bezirksklasse spielenden C-Jugend zu berichten die immerhin den 2.Platz mit 17:1 Punkten und 77:17 Toren erreichte.

In der Generalversammlung vom 31. August 1979 wurde in einer Gedenkminute an das in diesem Jahr verstorbene Vereinsmitglied Paul Stehle gedacht.

Von zahlreichen Aktivitäten konnte der 1.Vorstand Emil Schilling berichten, wie Jahresausflug, Weihnachtsfeiern. Theateraufführung mit dem MGV sowie in diesem Jahr mit einem Mammut-Grümpelturnier.

Der Verein hat 156 Mitglieder, davon 19 Jugendliche und 13 Ehrenmitglieder.

Erfreulich war der Bericht des Jugendleiter Jürgen Behrschmidt. Die C-Jugend hat in diesem Jahr den Meistertitel geholt und ist in die Kreisstaffel aufgestiegen.

Der Trainer der 1.Mannschaft Alfons Gebhard gab einen umfassenden Bericht ab. So sei in der Vorrunde ein beachtlicher 3.Platz mit 20:6 Punkten erreicht worden. Während in der Rückrunde dann ein deutlicher Leistungsrückgang zu verzeichnen war. So konnte in der Rückrunde nur noch 14:12 Punkte und 30:33 Tore erreicht werden. Insgesamt also 34:18 Punkte und 68:55 Tore. Torschützenkönig wurde Emil Streck, der leider zur nächsten Saison zum FC Kandern wechselt. Aus der eigenen Jugend kommen Peter Jauch und Günter Baßler hinzu, und Trainer Alfons Gebhard verlängerte um ein Jahr.

Auch von der AH-Mannschaft gab es neues wie Klaus Braun berichtete, konnte zusammen mit dem FC 1960 Bamlach eine neue AH-Mannschaft ins leben gerufen werden.

In einer erweiterten Festausschuß Sitzung am 15.April 1980, anlässlich des 60-jährigen Vereinsbestehens, wurde beschlossen alle ehemaligen Trainer und Spieler einzuladen.

1.Vorsitzender Emil Schilling bei der Urkundenübergabe des SBFV durch Oswald Meyer aus Bellingen

Die ehemaligen Trainer des FCR: Jupp Ihrig, Werner Weidt, Hermann Frenkle, Wolfgang Jörger, Zelasny, Kurt Schöchlin, Werner Dold, Ruprecht Heidel und Alfons Gebhard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ehemaligen Trainer des FCR

 

 

ehemalige Spieler:
Edgar Baßler, Erich Baßler, Günter Blauel, Hermann Blauel, Manfred Blauel, Otto Brändlin, Günter Burghold, Roman Däschle, Manfred Dehmer, Peter Diener, Willi Escher, Heinrich Eyhorn, Kurt Famulla, Norman Fräulin, Fritz Fuchs, Reinhard Garni, Jürgen Graze, Roland Heimann, Heinz Heinemann, Ruprecht Heidel, Rudolf Höferlin, Bernhard Höferlin, Harry Hoffmann, Helmut Herr, Helmut Hurst, Otto Kessler, Heinrich Kienzler, Peter Kienzler, Stefan Kollmann, Bernhard Kroschel, Günther Lang, Norbert Männlin, Jürgen Michalewski, Edwin Rabus, Dieter Rabus, Willi Schildhauer, Mathais Schmidberger, Karlheinz Schweizer, Werner Weidt, Hans Wenk und Helmut Westermann.

In der Generalversammlung vom 18. Juli 1980 wurde in einer Gedenkminute in diesem Jahr verstorbenen Ehrenmitglieds Leonhard Dosenbach gedacht.

Wie der 1. Vorstand Emil Schilling berichtet wurde zum 60-jährigen Vereinjubiläum in einem Festbankett in der Turnhalle folgende Mitglieder zu Ehrenmitgliedern:

Heiner Bächlin, Willi Bächlin, Erich Baßler, Max Baßler, Siegfried Baßler, Helmut Dosenbach, Karl Dosenbach, Eckbert Giesel, Egon Grimm, Herbert Stächele, Martin Strittmatter, Heinz Steck, Ludwig Wihler

Auf dem Sportplatz fand am Samstag, den 21.Juni 1980 ein AH Turnier und am Sonntag, den 22. Juni 1980 ein Grümpelturnier statt.

Am Bezirkstag, der am 12.Juli 1980 in Herten stattfand, wurde Schriftführer Helmut Dosenbach für über 20-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft des Vereins mit der silbernen Ehrennadel des SBFV ausgezeichnet.

Wie Jürgen Behrschmidt berichtete konnte die C-Jugend nach dem letzt jährigen Aufstieg in die Kreisstaffel das gesetzte Ziel, den Klassenerhalt mit dem 8.Tabellenplatz geschafft werden. Von 18 Verbandsspielen wurden 5 gewonnen, 1 unentschieden, 12 verlorenen, einem Punkteverhältnis 11:25 bei 14:28 Toren.

Lobenswert sei zu erwähnen, dass die C-Jugend 7 Jahre in folge Strafffrei blieb.

Im Bericht des scheidenden Trainer Alfons Gebhard, belegte die 1. Mannschaft nur den 11. Tabellenplatz. Bei 6 Siegen, 6 Unentschieden und 14 Niederlagen. Nach Ansicht des Trainers ist der Leistungsabfall insbesondere in der Rückrunde auf den schlechten Trainingsbesuch zurückzuführen.

Bei der AH-Mannschaft berichtete Klaus Braun, wenn auch die spielerischen Erfolge etwas mäßig seien, so habe sich der Zusammenschluss mit dem FC1960 Bamlach sicherlich bewährt. Vor allem die Kameradschaft sei gut.

Für über 300-maliges Spielen in den Farben des FC 1920 Rheinweiler erhielt Walter Schemel die silberne Vereinsehrennadel.

In einer Gedenkminute wurde dem im abgelaufenem Jahr verstorbenen Gründungs- und Ehrenmitglieds Adolf Beck aus Basel in der Generalversammlung vom 10. Juli 1981, gedacht.

Wie der 1.Vorstand Emil Schilling berichtete musste der zur neuen Saison eingestellte Trainer Hans Schmid aus Weilwegen verschiedener Vorkommnisse wieder entlassen werden. So das der frühere Trainer Alfons Gebhard wieder die 1.Mannschaft übernahm.

Den erfreulichsten Bericht konnte der Betreuer der C-Jugend Paul Seip vorlegen. Die Mannschaft hat in der abgelaufenen Saison den 1.Tabellenpatz belegt und ist somit Meister.

Das gesteckte Ziel der A-Jugend, die dieses mal in der Regie des FC 1920 Rheinweiler stand, die als eine SG Rheinweiler-Bamlach-Bad Bellingen, der Klassenerhalt in der Kreisstaffel 1 erreicht wurde.

Die 1.Mannschaft belegte den 8.Tabellenplatz mit 22:30 Punkten. Neben den Verletzungen sei wieder als bedeutsamster Grund für das unbefriedigende Abschneiden das Problem in der Mannschaftsstrucktur. Trainingsbeste wurden Jürgen Wunderlin und Armin Held.

Die AH-Mannschaft gewann 5 von 7 Spielen. In Bad Bellingen gewann man das AH Turnier und belegte den 2.Platz beim Hallen Turnier in Friedlingen.

Am 7.Juli 1981 übernahm Klaus Voos aus Lörrach die 1.Mannschaft.Am 29.Juli 1981 begann die C- und A-Jugendspielgemeinschaft. Als Trainer der A-Jugend fungierte Oswald Strittmatter, für die C-Jugend Paul Seip.

Wie die Trainer der C- und A-Jugend berichteten, belegte die C-Jugend einen guten 7.Tabellenplatz und die A-Jugend einen sehr guten 4. Tabellenpatz.

Am 20.September 1981 legte Klaus Voss nach dem Spiel gegen Kandern sein Amt als Trainer nieder. Zur Begründung gab er mangelnde Einstellung und Leistungsbereitschaft der Spieler an.

Zunächst übernahm wieder Alfons Gebhart und danach Oswald Strittmatter.

Der Trainingsbesuch wurde immer schlechter, weil eins ums andere mal Spieler wegblieben, so daß nur durchschnittlich 9-10 Spieler das Training besuchten. Die folgen blieben natürlich nicht aus, denn es wurde fast der erste Tabellenplatz von hinten erreicht.

In der Hoffnung, dass die neu gegründete Spielgemeinschaft Bamlach-Rheinweiler mehr Erfolg unter ihrem neuen Trainer Kurt Schöchle beschieden sein mögen.

Der 1.Vorsitzende Emil Schilling erläuterte dann die Neugründung der Spielgemeinschaft Bamlach Rheinweiler.

Da es in der kommenden Saison kaum möglich gewesen wäre, eine erste Mannschaft im Spielbetrieb erfolgreich teilnehmen zu lassen, habe man sich entschlossen, wobei die Anregung hauptsächlich aus den Spielern selbst und zwar aus den jüngeren Spielern kam, mit dem FC 1960 Bamlach, für den das selbe zutrifft, eine Spielgemeinschaft zu gründen, wobei eventuell eine erste und eine zweite Mannschaft, soweit das notwendige Spielermaterial vorhanden ist, zum Spielbetrieb gemeldet werden können.

Da die Fußballordnung aber für erste Mannschaften eine Spielgemeinschaft aus zwei und mehreren Vereinen, wie zum Beispiel bei der Jugend nicht zulässig. Deshalb musste ein neuer Verein gegründet werden. Die ist am 14. Juni 1982 durch die Vorstandsmitglieder des FC 1920 Rheinweiler und des FC 1960 Bamlach im Clubheim Rheinweiler geschehen. Der Verein führt den Namen: Spielgemeinschaft Bamlach-Rheinweiler und hat seinen Sitz in Rheinweiler.

Zum Vorsitzenden wurden gewählt: Emil Schilling, Rheinweiler
2.Vorsitzender Manfred Fräulin, Bamlach
Schriftführer Peter Jauch, Rheinweiler
Rechner Heinrich Eyhorn, Bamlach

Die bisherigen Vereine bleiben bestehen, sie finanzieren den neuen Verein je zur Hälfte, der Spielbetrieb müsse abwechslungsweise auf dem Sportplatz in Rheinweiler und Bamlach ausgeführt werden.

Das Training des neuen Vereins übernimmt Kurt Schöchle.

Abschließend gab Schilling der Hoffnung Ausdruck, dass die Kameradschaft wächst und auch die Kampfkraft der ersten Mannschaft wesentlich angehoben werden kann, so dass vielleicht in 1-2 Jahren doch ein oberen Tabellenplatzerreicht werden kann.

Mitglied Heinz Steck gab zu bedenken, dass der Zusammengang sportlich zu begründen sei, vereinsmäßig könne er jedoch diesen Schritt nicht begreifen.

Kurt Schöchle erläuterte die rechtlichen Schritte hierzu und bat um Verständnis, wenn die beiden Vorstandschaften unter dem zeitlichen Druck. Die Mannschaften mussten beim Verband schnellstens zurückgezogen werden mussten und die neue Mannschaft gemeldet sein. Im Übrigen haben sich alle aktiven Spieler beider Mannschaften fast einstimmig für den Zusammenschluß ausgesprochen.

Zum Ehrenmitglied wurde Manfred Dosenbach ernannt. Für 300-maliges Spielen in den Farben des FC 1920 Rheinweiler erhielten die silberne Vereinsnadel und Urkunde:

1. Rolf Schmid
2. Rudolf Steck
3. Thomas Grozinger
4. Paul Seip
5. Michael Wunderlin

Da bei der Vorstandswahl Rechner Norbert Stächele nicht mehr zur Verfügung stand musste ein neuer Rechner gefunden werden. Was im Vorfeld auch gefunden wurde. So wurden gewählt:

1.Vorstand: Emil Schilling
2.Vorstand: Ferdinand Dosenbach
Schriftführer: Helmut Dosenbach
Rechner: Armin Held

Im Jahre 1982 wurde die Doppelgarage aufgestellt wobei die unansehliche Baracke weichen musste, die Neuerrichtung der Garage trägt wesentlich zur Verschönerung des Vorplatzes zum Clubheim bei. Sie haben incl. Eigenleistung ein Wert von 15.000,00 DM, 19 Mitglieder haben insgesamt 120 Arbeitsstunden freiwillig und unentgeltlich geleistet. Den Aushub der Grube hat Maurermeister Karl Stächele übernommen, ihm gilt der besondere Dank für die Bereitstellung des Baggers sowie des Lastwagens.

IM Bericht des Vorstandes belegte die Mannschaft, die in der Saison 1982/83 erstmal als SpVgg Bamlach-Rheinweiler an den start ging, den 7. Platz mit 22:22 Punkten und 42:52 Toren. So wurden in der Vorrunde nur 8 Punkte geholt. Die Rückrunde lief wesentlich besser und es wurden nur 4 Spiele verloren. Insgesamt wurden 23 Spieler eingesetzt. Torschützenkönig wurde mit 14 Treffern Gerold Höferlin.

Die 2. Mannschaft belegte den 8. Tabellenplatz mit 12:28 Punkten und 42:77 Toren. Es wurden 33 Spieler eingesetzt. Torschützenkönig wurde mit 10 Treffern Arno Sommerhalter.

Trainingsbester wurde Wolfgang Billich mit 60 von 64 Trainingsabenden, vor Armin Held mit 54 von 64.

Die C-Jugend hat den 9.Tabellenplatz mit 5:39 Punkten. Die B-Jugend belegte den 2. und die A-Jugend den 3.Platz.

Eine AH Mannschaft gab es in diesem Jahr nicht.

Zu Ehrenmitgliedern wurden in diesem Jahr Hermann Kumlin, Hans Giesel und Karl Stächele. Der 2.Vorsitzende Ferdinand Dosenbach überreichte dem 1.Vorsitzenden Emil Schilling für seine 10-jährige Tätigkeit im Vorstand des FCR einen Ehrenteller.
In der Generalversammlung vom 13. Juli 1984 wurde der verstorbenen Ehrenmitglieder Johann Josef Dosenbach und Fritz Wenk gedacht.

Die C-Jugend in der Spielgemeinschaft Bamlach-Rheinweiler-Bad Bellingen belegte den 7. Platz mit 14:22 Punkte und 42:58 Tore Die übrigen Jugendmannschaften belegten folgende Plätze.
E – Jugend 5.Platz von 9 Mannschaften
D – Jugend 6.Platz von 9 Mannschaften
A – Jugend 4.Platz von 12 Mannschaften
und in Bamlach die B – Jugend den 4.Platz von 10 Mannschaft

Die 1. Mannschaft der SpVgg Bamlach-Rheinweiler belegte den 3. Platz mit 28:16 Punkten. 8 Punkte wurden jeweils in der Vor- und Rückrunde abgegeben. Torschützenkönig wurde Joachim Schmidt.

Die 2. Mannschaft belegte den 6. Tabellenplatz mit 19:21 Punkten. Trainingsbester beider Mannschaften wurde Jürgen Wunderlin an 2.Stelle lag Joachim Schmidt.

Trainer Bernd Müller legte sein Amt zum Saisonende nieder, was allgemein bedauert wurde.

Die AH Mannschaft beteiligte sich auch ohne Betreuer an 2 Turnieren teil.

In der Generalversammlung vom 13. September 1985 wurde den verstobenen Vereinsmitglieder Ludwig Baßler und Urban Kumlin gedacht.

In der jungen Geschichte der SpVgg Bamlach Rheinweiler konnte im dritten Vereinsjahr die Meisterschaft in der Kreisliga B errungen werden. Endlich wurde der Aufstieg in die Kreisliga A geschafft. Dies hatten der FC Bamlach und der FC Rheinweiler seit 25 Jahren vergebens versucht haben, wenn man von der Meisterschaft von 1954 wo der FC Rheinweiler Meister wurde und wegen Spielermangels nicht Aufstieg absieht. Es hat sich also gezeigt, dass der Zusammenschluss der beiden Mannschaften eine richtige Entscheidung war. Die 2. Mannschaft belegte in der Kreisliga C einen 7.Tabellenplatz. Auch die pflege der Kameradschaft kam im vergangenen Vereinsjahr nicht zu kurz. Die Herbstmeisterschaft wurde im Sportheim Rheinweiler gefeiert. Hierzu hatte Mitglied Jakob Friedrich aus Bamlach eingeladen. Sowie verschiedene andere Veranstaltungen. Höhepunkt des Fußballjahres war die Meisterschaftsfeier am 1. Juni. Hierzu wurden auch die Ehrenmitglieder vom FC Bamlach und FC Rheinweiler eingeladen.

Nur positives gab es von der AH Mannschaft zu berichten wie Betreuer Dieter Schropp zu berichten wusste. So wurden viele Spiele gewonnen und auch das eine oder andere Turnier. Sprichwörtlich gute Harmonie und die Spielfreude in der AH. Im abgelaufenen Jahr ist kein einziger als Meckerer oder Schimpfer aufgefallen. Jedes Spiel ist in absoluter Ruhe ausgetragen worden. Das Training wurde jeweils von allen Spielern voll mitgemacht.

Für 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit übereichte Vorsitzender Emil Schilling dem Schriftführer Helmut Dosenbach einen Zinnkrug. Dosenbach war vom 18. November 1959 bis 25.Januar 1964 2.Vorsitzender und seit 25.Januar 1964 bis heute ununterbrochen Schriftführer des Vereins.

Für 300maliges Spielen in den Farben des Vereins wurden durch Überreichung der silbernen Vereinsnadel und Urkunde: Oswald Strittmatter, Emil Streck und Karl-Heinz Strittmatter.

Zu Ehrenmitglieder ernannt wurden:

Ludwig Hugenschmidt, Klaus Steck und Hans Kurt Dosenbach

In der Generalversammlung vom 26. September 1986 gab der Vorstand bekannt das die Mitglieder der Vorstandschaft zu einer Wiederwahl nur dann bereit sind, wenn im Laufe des kommenden Vereinsjahres sowohl beim FC Rheinweiler als auch beim FC Bamlach außerordentliche Generalversammlungen stattfinden, die den Zweck haben, die beiden bisherigen Vereine aufzulösen und die Mitglieder der beiden Vereine in die bereits bestehende Spielgemeinschaft mit allen Rechten und Pflichten zu übernehmen. So wurden wieder in den Vorstand gewählt:

1.Vorstand Emil Schilling
2.Vorstand Ferdinand Dosenbach
Schriftführer Helmut Dosenbach
Rechner Armin Held

Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden: Ewald Lacher, Norbert Stächele, Ferdinand Dosenbach, Hanspeter Basler und Harald Schöchlin.

Der 1.Vorsitzende gab in der außerordentlichen Generalversammlung des FC 1920 Rheinweiler am 27.Mai 1988 im Vereinheim in Rheinweiler sodann den einzigen Punkt der Tagesordnung bekannt, nämlich die Fusion mit der Spielvereinigung Bamlach und Rheinweiler und Auflösung des bisherigen Vereins.

Der Vorsitzende erläuterte den Beschluss der Vorstandschaft und führte u. a. aus, dass 3 Vereine, 3 Vorstandsgremien und 3 Verbandsbeiträge, davon der FC Bamlach und der FC Rheinweiler ohne Spieler doch etwas zuviel für die Zukunft wäre. Das Vereinsvermögen der beiden Vereine wäre in die bereits bestehende Spielgemeinschaft eingebracht worden. Die Mitglieder würden ohne Unterbrechung in die Spielvereinigung aufgenommen werden, wenn sie nicht binnen einer noch festzusetzenden Frist schriftlich kündigen. Der Mitgliedstatus bliebe voll und ganz erhalten, auch die Ehrenmitgliedschaften aus den beiden Vereinen. Die Spielvereinigung würde sich wie bisher am kulturellen Leben in den beiden Ortsteilen beteiligen. Für kein Mitglied entstehe ein Nachteil. Der Vorsitzende meinte, dass es Utopie sei, wenn weiter 3 Vereine bestehen bleiben und 3 Generalversammlungen abgehalten werden müssen, dies zumal des Interesse beim FCR sei. Ein Fußballverein ohne Spieler und ohne Spiele sei eben kein richtiger Verein.

Ein großer Teil der älteren Mitglieder war der Ansicht, dass man nahezu 70 Jahre lang bestehenden Verein nicht einfach wegradieren sollte.

In harter aber sachlich geführter Diskussion wurde dann das Für und Wider eingehend besprochen.

Schließlich wurde, wie in § 25 Abs.1 der Satzung vorgeschrieben in namentlicher Abstimmung folgendes Ergebnis erzielt: 13 Mitglieder waren gegen eine Fusion des Vereins und gegen die Auflösung, 22 Mitglieder stimmten dafür.

Somit wurde die in der Satzung vorgeschriebene Dreiviertelmehrheit nicht erreicht.

Der Vorsitzende bedauerte diesen Beschluss und erklärte, dass in nächster Zeit die ordentliche Jahreshauptversammlung stattfinden werde, in welcher aller Voraussicht nach, der Gesamtvorstand zur einer Wiederwahl nicht bereit sein werde.

In der Generalversammlung am 24.Juni 1988 wurde der verstorbenen Ehrenmitgliedern, Harald Schöchlin, Ernst Fräulin und Herbert Stächele (Urkundlich auch als Südbadens bester Verteidiger geehrt) gedacht.

Bei der Diskusion um die Fusion mit der Sielvereinigung :

Die Mannschaften ohne Spielbetrieb (FC Rheinweiler und FC Bamlach) sollen sich beim Verband abmelden, damit der Verbandsbeitrag entfällt. Um zu vermeiden, dass 3 Vereinsvorstände gebildet und erhalten werden müssen, sollte die Vorstandschaft der Spielvereinigung gleichzeitig auch als solche der beiden übrigen Vereine fungieren.

Vorsitzender Schilling führte hierzu aus, dass er hierüber sowohl mit der Geschäftsstelle des SBFV in Freiburg als auch mit dem Frührer des Registergerichts beim Amtsgericht Lörrach Rücksprache genommen habe.

Spielgemeinschaften von Aktivmannschaften werden vom Verband nur zugelassen wenn ein eigener Verein besteht. Die übrigen Vereine müssen dem Verband ebenfalls angeschlossen bleiben, solange sie nicht aufgelöst werden.

Möglich wäre es, dass ein Vorstand mit den selben Personen die Ämter für 3 Vereine wahrnimmt, allerdings müssten die Vereinsregularien in 3 verschiedenen abzuhaltenden Jahreshauptversammlungen geregelt bzw. abgewickelt werden. (3 Kassenführungen, 3 Protokolle usw.)

Nach langer und heftiger, aber sachlich grführter Diskussion schien sich dann doch ein Kompromiss abzuzeichnen. Die Fusion mit dem FC Bamlach und Rheinweiler soll stattfinden, der neue Verein (jetzige Spielvereinigung Bamlach Rheinweiler) müsste auf den Namen FC Bamlach Rheinweiler umgetauft werden. Sollte dieser Verein wieder einmal auseinandergehen, müsste der Gemeinde ein größeres Mitspracherecht über das Vereinsvermögen (Vereinsheim) eingeräumt werde. Weiter wurde vereinbart, dass sich sowohl die Befürworter als auch die Gegner der Fusion treffen um eine Übereinkunft zu erzielen. Auf der einen Seite sollen dies die jetzigen 4 Vorstandsmitglieder sein auf der anderen Seite wurde Willi Bächlin als Wortführer bestimmt der noch 4 weitere Personen bestimmen kann, die an der Besprechung teilnehmen.

Nach den Sommerferien am 2. September 1988 sollte dann eine weitere außerordentliche Generalversammlung stattfinden, in welcher dann die Fusion beschlossen werden soll.

Wenn man nicht auf den Aufstieg 1954 aus Spielermangel verzichtet hätte, so lässt sich wohl seitens des FCR sagen das die Fusion mit dem FC 1960 Bamlach bisher nur den Spielermangel beseitigte.

 
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